AKRA Future Technologies

Interactive, Mobile und Social Media für Unternehmen 2.0

Logo


Teil 4: So wird Social Media im Internet & Intranet ein Erfolg

Teil 4 aus einem sechsteiligen White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Web 2.0 für Unternehmen – Eine neue Form der Kommunikation. Das Papier ist ein Gedankenanstoss für Unternehmen und Manager und liefert ihnen eine Argumentationshilfe bei der Einführung von Web 2.0 Konzepten in der internen und externen Kommunikation, bei ersten strategischen Entscheidungen für webbasierte Intranet-, Extranet- und Internetlösungen.

Social Media ist der Sammelbegriff für alle Arten und Varianten von Sozialen Netzwerken, öffentlich allgemein zugängliche im Web wie auch unternehmensinterne Kommunikationsplattformen. Insbesondere auch die, die einen starken multimedialen Charakter haben wie beispielsweise Photowebseiten (flickr.com), Videoseiten (youtube.com) als auch Nachrichtenseiten wie der Kurznachrichtendienst Twitter.com und ähnliches.

Ein Unternehmen kann sich nun entscheiden, ob es sich öffentlich zugängliche oder eigene Plattformen verschafft. Bei den öffentlichen kann es sich in vorhandene Netzgemeinschaften, die Communities, einklinken, um beispielsweise in Vertrieb, Marketing oder PR seine Angebote und Botschaften zu platzieren und in den Dialog mit dem Markt zu treten oder eigene Plattformen schaffen, um die sensiblere interne Kommunikation beispielsweise zwischen Mitarbeitern zu ermöglichen. Eine gute Mischung aus beiden ist jeweils konzeptionell zu definieren.

Entscheidend bei allen diesen Fragen ist eine geeignete Konzeption im Einklang mit den Unternehmenszielen und den Ressourcen für ihre Umsetzung. Solche Konzeptionen sollten immer individuell entwickelt werden, um eine effiziente, sinnvolle und nachhaltige Lösung zu erhalten.

An einer guten Konzeption arbeiten immer Management, Schlüsselmitarbeiter und erfahrene Social Media Berater gemeinsam. AKRA unterstützt Unternehmen dabei durch tiefes Verständnis von Konzeption, Prinzipien, Mechanismen und Plattformen des Web 2.0 und der darunter liegenden Technologie für externen oder internen Einsatz.



Teil 3: Prinzipien, Mechanismen und Plattformen des Web 2.0

Teil 3 aus einem sechsteiligen White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Web 2.0 für Unternehmen – Eine neue Form der Kommunikation. Das Papier ist ein Gedankenanstoss für Unternehmen und Manager und liefert ihnen eine Argumentationshilfe bei der Einführung von Web 2.0 Konzepten in der internen und externen Kommunikation, bei ersten strategischen Entscheidungen für webbasierte Intranet-, Extranet- und Internetlösungen. 

Unabhängig von der externen oder internen Kommunikation eines Unternehmens sind die Prinzipien und Grundmechanismen beim Einsatz von Web 2.0 Konzepten gleich. Sie werden nur den speziellen Anforderungen des Unternehmens, seinen Bereichen und Themen angepasst. Die Mechanismen können in den Berechtigungen der Funktionalität und Sichtbarkeit aus der Perspektive der Nutzer stufenweise eingeschränkt oder auch offen sein.

Kernstück der meisten Web 2.0 Konzepte ist das Netzwerk seiner Teilnehmer, beispielsweise das Netzwerk der Mitarbeiter eines Unternehmens oder Unternehmensbereichs in einem Intranet. Angelegt werden sinnvolle und aussagekräftige Profile der Mitarbeiter. Idealerweise zusätzlich mit Foto, weiteren fachlichen oder persönlichen Attributen und der Möglichkeit direkt mit dem Mitarbeiter in Kommunikation zu treten.

Ferner können diese Mitarbeiter sich zu verschiedenen Interessengruppen in unterschiedlichen Beziehungen vernetzen. Beispielsweise zu einer fachlichen Arbeitsgruppe, einem Projekt oder auch zu privaten Interessen wie einer betrieblichen Sportgruppe. So entstehen Soziale Netzwerke im Unternehmen, wo ihre Mitglieder in einer besonderen Relation zu einander stehen und möglicherweise auf eine erweiterte Art miteinander kommunizieren können.

Die schnelle und einfache Suche im Intranet über Mitglieder, Themen, Wissen, Dokumente und weitere Informationen ist eine weitere wichtige und notwendige Eigenschaft solcher Kommunikationsplattformen. Erleichtert wird das, durch die individuelle oder generelle freie Vergabe von Schlagworten, auch Tagging genannt, zu allen Objekten in diesem Netzwerk. So kann beispielsweise mit einem Schlagwort wie „Produkt XYZ“ oder „Fußball“ im gesamten Netzwerk je nach Berechtigung alle entsprechenden Personen und Kontakte, Diskussionsbeiträge in Foren, Blogs, Wikis, Empfehlungen, Bewertungen, Fotos, Videos oder Dokumente gefunden werden. Verlinkungen in die weitere interne und externe Webwelt können ein Soziales Netzwerk im Intranet reichhaltiger gestalten. So sind auf Wunsch und nach Bedarf alle möglichen Vernüpfungen im Sozialen Netzwerk prinzipiell möglich.



Teil 2: So können Sie Web 2.0 im Unternehmen einsetzen

Teil 2 aus einem sechsteiligen White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Web 2.0 für Unternehmen – Eine neue Form der Kommunikation. Das Papier ist ein Gedankenanstoss für Unternehmen und Manager und liefert ihnen eine Argumentationshilfe bei der Einführung von Web 2.0 Konzepten in der internen und externen Kommunikation, bei ersten strategischen Entscheidungen für webbasierte Intranet-, Extranet- und Internetlösungen.

Unternehmen 2.0 schaffen eine offene und flexible Kommunikationsplattform, die von Vertrauen und Dialog lebt. Intern wie Extern. Im Internet wie auch im Intranet. Online wie Offline. Wo Management und Mitarbeiter, wo Markt und Meinung sich frei austauschen können. Unternehmen 2.0 hören genau zu, lernen schnell und agieren effizient. Unternehmen 2.0 sind fitter, dynamischer und smarter als ihre Vorläufer.

Unternehmen 2.0 setzen die neuen Konzepte ein, um im Vertrieb, Marketing und PR ihre Produkte und Dienstleistungen im direkten Dialog mit Kunden und Interessierten besser zu unterstützen und zu verkaufen. Bei der Produktentwicklung können Kunden und Mitarbeiter mitwirken, in dem sie kontinuierlich ihre Verbesserungswünsche einfliessen lassen oder auf etwaige Schwachstellen im Kundendienst verweisen. Produkte und Dienstleistungen können vom Unternehmen auf diesem Weg auch getestet werden, bevor sie großflächig angeboten werden. Kunden und Mitarbeiter arbeiten somit aktiv über unmittelbare Feedbacks am Erfolg des Unternehmens mit. Diese Unternehmen sind stark kundenorientiert, hautnah am Puls der Zeit und am aktuellen Marktgeschehen.

Intern setzen Unternehmen 2.0 solche Konzepte ein, um ein offenes Arbeitsklima zu schaffen, im Bereich HR neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende zu fördern. Sie schaffen vernetzte Verzeichnisse, Foren und zu unterschiedlichsten fachlichen Bereichen oder allgemeinen Interessengruppen, fördern die Diskussion untereinander und wo es sinnvoll ist auch mit dem Markt und der Öffentlichkeit.

Unternehmen 2.0 schaffen interne und externe Räume für die Vernetzung von Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und für das erweiterte Umfeld, für ihr soziales Ökosystem und die Öffentlichkeit, um in Echtzeit den Wissens- und Erfahrungsaustausch letztendlich im Dienste ihres Unternehmens zu fördern, nutzen sowie gegebenenfalls zeitnah steuern zu können.

Menschen arbeiten gerne mit und in Unternehmen, die ihr Vertrauen genießen. Sie arbeiten produktiver in Unternehmen 2.0, finden sie sympathischer und ziehen ihre Produkte und Dienstleistungen anderen häufiger vor. Unternehmer und Management können so erfolgreicher sein.



Teil 1: Eine neue Form der Kommunikation für Unternehmen

AKRA WP HITST 2010 2Teil 1 aus einem sechsteiligen White Paper anlässlich der Hamburger IT-Strategietage 2010: Web 2.0 für Unternehmen – Eine neue Form der Kommunikation. Das Papier ist ein Gedankenanstoss für Unternehmen und Manager und liefert ihnen eine Argumentationshilfe bei der Einführung von Web 2.0 Konzepten in der internen und externen Kommunikation, bei ersten strategischen Entscheidungen für webbasierte Intranet-, Extranet- und Internetlösungen.

In einer zunehmend digital und mobil vernetzten Gesellschaft, in Zeiten von Facebook, Twitter, Xing und Co. stehen Unternehmen bei der externen und internen Kommunikation vor neuen Herausforderungen. Das Web und intelligente Webhandys wie Black Berry, iPhone oder Googles Android bestimmen zunehmend wie Geschäftspartner und Mitarbeiter miteinander und untereinander agieren.

Mit der wachsenden Akzeptanz von Web 2.0 Konzepten und den Sozialen Medien seit Mitte des laufenden Jahrzehnts in der digitalen Kommunikation der einzelnen Nutzer ziehen verstärkt nun auch Unternehmen in diese Welt ein: Sowohl im Internet wie auch im Intranet.

Eine lebendige, dialogorientierte und transparente Kommunikation mit einer menschlichen Stimme, von Nutzern erzeugte Inhalte, reichhaltige Medien und Technologien statt starre hierarchische Prozesse, Presseerklärungen oder reine Text- und Datenpräsentationen sind gefordert. Das Gespräch auf Augenhöhe, sowohl mit der Außenwelt wie auch unternehmensintern ist das Ziel.

Intranets verstauben in vielen Unternehmen zu toten Archiven. Was fehlt, sind weniger technische Spielereien als vielmehr ein klares Bekenntnis des Managements zu einer internen und externen Öffnung der Unternehmenskommunikation, kulturelles Gespür und durchdachte Konzepte.

Intranetmacher stehen unter Druck: Draußen im Internet reißen die Nutzer das Heft an sich und produzieren die Inhalte kurzerhand selbst. Das Web 2.0 lebt und wächst rapide in der Gunst der Menschen. Umso ernüchterter wirkt mancher, wenn er einen Blick auf die firmeneigenen Intranetseiten wirft und nichts erblickt als verstaubte digitale Folianten.

AKRA begleitet Sie und Ihr Unternehmen sicher auf dem Weg in die Welt von Community, von Wissens- und Erfahrungsaustausch, in die Welt der neuen Unternehmenskommunikation und zum Unternehmen 2.0.



AKRA bei den Hamburger IT-Strategietagen 2010

hamburgeritstrategietage2010Die Hamburger IT-Strategietage am 11./12. Februar 2010 im Hotel Grand Elysee am Dammtor bieten IT-Managern Entscheidungshilfen in Bezug auf aktuelle IT-Trends. Der Kongress ist in der Hansestadt seit sieben Jahren eine Institution, ins Leben gerufen von Hamburg @work, CIO, Computerwoche und Financial Times Deutschland. AKRA freut sich, dieses Jahr Co-Sponsor, Aussteller und Teilnehmer der IT-Strategietage zu sein.

Der Geschäftsbereich Future Technologies von AKRA ist in der Ausstellung mit dem Schwerpunkt Web 2.0 für Unternehmen präsent. Dort werden wir unsere Konzepte, Services und Produkte zum Thema vorstellen. Kern ist diesmal socialCorp, der Baukasten für das Social Network im Corporate Intranet. Dazu erscheinen hier in den nächsten Tagen kapitelweise Auszüge aus unserem White Paper.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf den Hamburger IT-Strategietagen.



Ein neues Gesicht bei AKRA FT: Christian Rieger

2010-01-22 16.51.14Seit dem 15. Januar unterstütze ich die AKRA GmbH im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Zudem betreue ich gemeinsam mit Cem Basman das Future Technologies Blog und füttere den Twitter-Account mit neuen Informationen rund um den Geschäftsbereich Future Technologies.

Die erste Woche verlief für mich sehr positiv. Ich freue mich darauf hier bei AKRA an meiner Zukunft feilen zu können und hoffe mein bisheriges Wissen optimal einzubringen.  Meine ersten Erfahrungen sammelte mit 16 Jahren neben der Schule in einer Webdesign-Agentur, es folgten Ausflüge in die Bereiche IT-Training und IT-Beratung. Recht früh begann ich mich im sog. Web 2.0 umzuschauen und heute vergeht wohl kaum ein Tag an dem ich nicht auf diversen Blogs, und Social Networks unterwegs bin. Weitere Informationen sowohl auf meinem XING als auch LinkedIn Profil.

In Zukunft wird es an dieser Stelle also noch mehr Beiträge von mir geben. Ich bin gerne bereit auf Fragen in den Kommentaren einzugehen und würde mich freuen, wenn durch regelmäßige Beiträge sowie zahlreiche Kommentare der Leser eine lebendige Plattform entsteht, die sich ganzheitlich mit den Themen Mobiles & webbasierte Lösungen und Technologien auseinandersetzt.



Wir entwickeln Software nach Scrum

In unseren Ruby on Rails und Java Projekten entwickeln wir Produkte durchgängig nach den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung. Wir setzen dabei überwiegend Scrum ein, d.h. Teammitglieder organisieren ihre Arbeit weitgehend selbst und wählen auch die eingesetzten Software-Entwicklungswerkzeuge und -Methoden.

Nehmen Sie sich knapp acht Minuten Zeit und lernen Sie im Schnelldurchgang, was Scrum ist und welche Vorteile es Ihnen bietet. Bis Ende dieses rasanten Videos wissen Sie alles Wesentliche über die zentralen Begriffe und Konzepte wie Burn-down-Charts, Teams, Rollen, Product-Backlogs, Sprints, tägliche Scrums und vieles mehr.



Das neue Android 1.6 ab Oktober 2009

Alles schöne Features. Ich warte aber immer noch auf ein besseres Prozesshandling im Telefonie- vs Synchronisationsmanagement bei Android. Es wäre schön, wenn während man telefoniert, die Synchronisation der Anwendungen auf dem Smartphone unterdrückt werden würde, damit es nicht regelmässig zu Gesprächsabbrüchen und -unterbrechungen kommt. Die Sendemasten der Telekommunikationsanbieter verkraften offenbar momentan die unterschiedlichen Signallasten und -techniken nicht. Ach übrigens, was macht die aktuelle Task Force, die so hoffnungsvoll gestartet ist, Vodafone?



Buch: Praxis der Geschäftsprozessmodellierung

akra-gpm-2009

Jörg Krüger, mein Kollege in der Geschäftsführung bei AKRA GmbH, hat zusammen mit Christian Uhlig ein Fachbuch zur Praxis der Geschäftsprozessmodellierung veröffentlicht. Jörg Krüger verantwortet bei AKRA den Geschäftsbereich AKRA Management Consulting, das bei der Formulierung und Ausgestaltung von Unternehmensstrategien, Unternehmensarchitekturen und Geschäftsprozessen unterstützt. Er ist seit 1995 auch Lehrbeauftragter der Fachhochschule Wedel für „Geschäftsprozessmodellierung“ und „Systementwicklung“.

Dieses Fachbuch ist darauf ausgelegt, die Grundlagen der Geschäftsprozessmodellierung, der ARIS-Methode und des ARIS-Softwaresystems mit Schwerpunkt auf praktischen Fragestellungen zu vermitteln. Zugleich geht das Werk über reine Einstiegsinhalte hinaus und bietet gerade im Rahmen der Prozesskettenmodellierung auch Inhalte für fortgeschrittene Anwender und wissenschaftlich interessierte Leser an.

Die Gliederung lehnt sich an die Struktur der ARIS-Methode an, indem die Kapitel weitgehend den Sichten der Methode auf einen zu modellierenden Sachverhalt entsprechen. Methode und Werkzeugunterstützung durch die ARIS-Software werden dabei getrennt behandelt, da die Methode auch unabhängig von diesem Werkzeug sinnvoll angewandt werden kann. Aus den Elementen der Leistungs-, der Organisations- der Daten- und der Funktionssicht werden schließlich die Prozessmodelle auf verschiedenen Detaillierungsebenen gebildet und beispielhaft anhand einer durchgängigen Fallstudie systematisch abgeleitet.

Der Umfang wurde bewusst so gehalten, dass ein Einstieg in die Materie auch ohne umfangreiche theoretische Grundkenntnisse möglich ist. Zur Vertiefung werden Literaturhinweise gegeben; das Verständnis kann mithilfe zahlreicher Übungsaufgaben überprüft werden, s. a. www.praxixx.de/prozesse

Interessentenkreis: Das Werk richtet sich an Personen, die eine gleichwohl praxisnahe wie fundierte Einführung oder Vertiefung der Grundlagen der Prozessmodellierung suchen. Dies können Studenten an Fachhochschulen oder Universitäten der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik (insbesondere der Wirtschaftsinformatik) oder verwandter Disziplinen sein, sowie Organisatoren und Analytiker in Verwaltung oder Industrie bis hin zu den mit diesem Thema befassten Wissenschaftlern.

Zu den Autoren: Dipl.-Inf. Jörg Krüger und Dipl.-Wi.-Inf. M.Sc. Christian Uhlig vertreten seit 2004 das Geschäftsprozessmanagement und speziell die Prozessmodellierung an der Fachhochschule Wedel. Jörg Krüger ist seit über 25 Jahren in der IT-Industrie als Berater und Führungskraft in verantwortlicher Position tätig und hat dort Prozessmodellierungen eingeführt und angewandt. Er kennt daher die Prozessmodellierung sowohl von den Grundlagen als auch von der praktischen Seite. Christian Uhlig ist seit 2005 wissenschaftlicher Assistent an der Fachhochschule Wedel und verantwortet mehrere Lehrveranstaltungen.



Pressesprecher von Vodafone nimmt Stellung zu Telefonaussetzern beim HTC Android

Vor einigen Tagen hatte ich über Probleme auf meinem Android HTC magic Smartphone berichtet. Es setzte in mehr als der Hälfte der Telefongespräche aus. Ich schien nicht der Einzige zu sein, der mit diesen Problemen kämpft. Die Ursachenforschung der Nutzer blieb ohne wirkliches Ergebnis bisher.

Dirk Ellenbeck, Pressesprecher von Vodafone, hat nun eben auf meinen Artikel schnell reagiert, prompt in den Kommentaren darauf hier geantwortet und klärt nach seinen Recherchen beim Hersteller HTC auf. Seine Antwort im vollständigen Wortlaut:

Als Pressesprecher von Vodafone habe ich den Beitrag mit großem Interesse gelesen und gemeinsam mit HTC versucht, dem Problem auf den Grund zu gehen. Es gibt keinen wie im Beitrag vermuteten Zusammenhang zwischen Gesprächsabbrüchen und der Priorisierung von Prozessen in Android oder auf der CPU. Eine Prozessorauslastung durch Applikationen ist unwahrscheinlich, nicht zuletzt, weil die meisten Telefon-Funktionen, also die Funk-Technik sowie die Modem-Funktion auf einem eigenen Coprozessor laufen.

Wahrscheinlicher ist, dass die beschriebenen Gesprächsabbrüche durch Applikationen verursacht werden, die im Hintergrund laufen und Datenverbindungen aufbauen. Während einem Telefonat muss das Gerät dann mehrere Male von “Packet” to “Circuit Switched” (Übertragung von Daten und Sprache über GSM bzw. IP) zu “MultiRAB” (beides zusammen) schalten. Hinzu kommen noch die Wechsel zwischen den verschiedenen Geschwindigkeiten bei GSM, GPRS und UMTS.

Wenn nun Applikationen nicht fehlerfrei programmiert sind, kann der Aufbau der Datenverbindung zum Gesprächsabbruch führen. Bei Android werden alle Applikationen gleich behandelt (es gibt keine System-Applikationen, die vorrangig laufen). Die Überprüfung der Applikationen vor Veröffentlichung im Market wird von den Programmierern selbst und nicht von Google oder HTC vorgenommen. Daher ist es sehr aufwändig und schwierig, den Fehler zu lokalisieren. Denn letztlich muss tatsächlich jede Applikation einzeln und dann zusammen mit den anderen Applikationen laufen, um den Fehler einzugrenzen und so die verursachende Applikation zu finden.

Vielen Dank für die detaillierte und offene Aufklärung, Dirk!

Das spricht allerdings für eine zentrale Zertifizierung aller Applikationen, die auf dem Android laufen sollen bzw auf HTC oder anderen Geräten. So ähnlich wie die zentrale Zertifizierung aller Applikationen, die auf iPhone oder anderen Geräten laufen. Darüber sollte die Industrie um Android nachdenken und etwas Praktikables veranlassen. Herzlichen Dank noch einmal für die schnelle Reaktion und Stellungnahme, Dirk.

Was werden Google, Android oder die Hersteller und Netzbetreiber nun machen? Wird es eine zentrale Zertifizierung geben, die Android Applikationen auf Zuverlässigkeit und Kompatibilität prüft? Wird es zudem noch eine Priorisierung der Prozesse im Android geben? Es muss.

Mein Vorschlag: Zu diesem Problemkreis kurzfristig eine Joint Technical Task Force aus Google, Android, HTC und Vodafone bilden, die Ursachen erforschen, analysieren, einen Massnahmenkatalog aufsetzen und die Probleme schnell lösen. Vodafone kann gerne die Schirmherrschaft übernehmen von mir aus. Oder Google. Ein neutraler Dritter sollte das Ganze koordinieren.

Nachtrag von heute [18:49]: Wie Dirk Ellerbeck, Pressesprecher von Vodafone eben im “Sprechblase”-Blog bestätigt hat, arbeitet jetzt Vodafone mit HTC an der Lösung des Problems zusammen und ist bestrebt auch Google/Android in diese Task Force einzubeziehen. Gut!

AKRA Future Technologies baut Anwendungen und Webservices für Unternehmen 2.0 - Wir entwerfen und erstellen individuelle Lösungen aus Interactive, Mobile und Social Media Konzepten sowie webbasierten Technologien.

Schlagwörter

Über die AKRA Gruppe



Die AKRA GmbH, IT-Beratungshaus und Softwareschmiede, wurde 1999 von Fabian von Borcke und Thomas Ochmann in Hamburg gegründet. Die AKRA Unternehmensgruppe besteht heute aus den Geschäftsbereichen AKRA Software Development, AKRA Business Solutions, AKRA Management Consulting und AKRA Future Technologies sowie einer Niederlassung in Frankfurt am Main. Technologisch bewegen wir uns im Umfeld Java, Ruby on Rails, aber auch SAP IS-U, der branchenspezifischen Softwarelösung für die Versorgungsindustrie wie Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgungsunternehmen. Generell sind wir branchenunabhängig, haben aber durchaus unsere historisch gewachsenen Branchenschwerpunkte Energy, Logistics und Financials.